Geschichte

Der Irish Wolfhound war traditionell ein kämpferischer Hetzhund, jederzeit in der Lage, widrigsten Witterungsbedingungen zu trotzen und mit rauen Bodenverhältnissen und dichter Vegetation zurechtzukommen. Er galt als Jagdhund, als der am meisten geschätzte Jagdhund früherer Jahrhunderte - nicht nur wegen seiner Jagdtapferkeit, vor allem auch deshalb, weil er ein außergewöhnlicher Wächter und Begleiter des Menschen war.
Als der Wolfhound in den vergangenen Jahrhunderten die Anführer keltischer Stämme in die Schlachten begleitete, erwartete man von ihm, sich tatsächlich am Kampfgeschehen zu beteiligen. In alten Heldensagen und keltischen Mythen findet der mächtige Hund ehrenvolle Erwähnung. Als ständige Begleiter und Leibwächter ihrer Herren wurden sie nicht wie gewöhnliche Hunde gehalten, sondern wie vollwertige Familienmitglieder, die Tisch und Bett mit ihren Herren teilen durften.
Bei der Jagd hatte der Wolfhound die Aufgabe, das große und teilweise wehrhafte Wild zu erlegen.
Die großen irischen Hunde waren in der Folgezeit begehrte und würdige Geschenke für Fürsten und Könige. Durch die übermäßigen Exporte nahm die Zahl der Hunde in ihrer Heimat drastisch ab, im 18. Jahrhundert wurde der Irish Wolfhound in wissenschaftlichen Werken nur noch mit dem Vermerk der Seltenheit erwähnt.
Die Neuzüchtung erfolgte im zweiten Drittel des vorletzten Jahrhunderts. Captain Graham ging in die Annalen der Rasse als der Mann ein, dem der moderne Wolfhound seine Existenz verdankt. Seit den sechziger Jahren des 20. Jahrhunderts sind die sanften Riesen auch in Deutschland vermehrt anzutreffen.
Es gibt noch vieles, was man über die Geschichte der Wolfhounds berichten könnte, das würde aber an dieser Stelle zu weit führen. Wenn Sie weitere Informationen hierzu wünschen, können Sie sich vertrauensvoll an uns wenden.